
"Jetzt wächst
zusammen, was zusammengehört"
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Warum sollte dies nicht auch für andere historisch gewachsene
Trennungen gelten ? Wir sprechen hier von der immer schon bestehenden
Trennung von Produkt-FMEA und Prozess-FMEA. Allein aus der Tatsache,
dass dies schon immer so war, läßt sich kein Argument
dafür ableiten, dass diese Arbeitsweise auch die optimale ist.
Im Gegenteil: lange praktizierte Arbeitsweisen verbauen manchmal
die Sicht auf die eigentlichen, logischen Zusammenhänge.
Die Methode FMEA hat Tradition. Die Sytem FMEA nach VDA 4, Teil
2 hat einen Sprung vorwärts in Richtung systematischer Bearbeitung
von Systemen im Sinne der Fehlervermeidung gebracht. Aber auch sie
führt die Trennung Produktbetrachtung und Prozessbetrachtung
fort, auch wenn von hier nach da und zurück Verweise vorgesehen
sind.
Zu den Wurzeln
Ein Produkt entsteht immer durch einen Prozess, ein Prozess hat
immer ein Produkt als Ergebnis
Produkt und Prozess stehen also in einem unmittelbaren Zusammenhang.
Forderungen an das Produkt haben direkte Bedeutung für die
Gestaltung der Prozesse, Eigenschaften der Prozesse haben unmittelbar
Auswirkungen auf die Eigenschaften der Produkte.
Dieser Bezug spielt bei der Entwicklung einer FMEA ein große
Rolle, da auf der Strecke Fehlerfolge, Fehler am System, Fehler
an Baugruppen und Einzelteilen irgendwann der Übergang zu Fehlern
im Prozess und deren Ursachen erfolgt. Die vollständige Fehlerkette
läßt sich nur durch das Zusammenfügen von Produkt
und Prozess ohne Bruch in der Logik entwickeln. Schnittstellenprobleme
zwischen Produktentwicklung und Prozessentwicklung, die in vielen
Firmen noch bestehen, lassen sich mit dieser zwingenden Logik sehr
viel leichter lösen.
QUEEN System FMEA betrachtet ein System als eine Stückliste
aus Elementen, die immer aus dem Zwilling Produkt/Prozess bestehen.
Bei Bearbeitung der Fehlerkette vom Fehler am System über die
Fehler an Baugruppen und Einzelteilen kann so an jeder Stelle in
den Prozess übergegangen werden, um die Ursachen dort zu ermitteln
und zuzuordnen. Damit ist die Schnittstelle Produkt-Prozess transparent,
für alle Beteiligten direkt nachzuvollziehbar, Unplausibilitäten
werden erkennbar und können eliminiert werden.
Die Chancen, mit FMEA wirtschaftliche Erfolge zu
erzielen, steigen deutlich an.
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FMEA, Maßnahmen, Meilenstein-Backup, QM-Plan, Flowchart, Stückliste,
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